Weingut

Rebenkreise. Zeichen des Lebens. Zeichen für Genuss.

Am Fuße des Göttweiger Berges, im niederösterreichischen Weinbaugebiet Kremstal, bewirtschaftet das Weingut Müller-Grossmann 10 Hektar Weingärten. Oberstes Ziel ist das Schaffen von Genuss – naturnah und hochwertig. Die Wurzeln hierfür liegen in den Rebstöcken des Weingartens, der schonend und unter Berücksichtigung von Klima, Boden und Lage bearbeitet wird.

Feinschliff erhalten die Weine im Keller und erlangen so ihre Individualität – durch die Handschrift der Winzer. Grüner Veltliner und Riesling stehen im Fokus, es werden aber auch charaktervolle Burgunder, Rosé & Muskateller, sowie der prickelnde MG Brut Nature & Rosé Reserve vinifiziert.

Im Kreis der Reben.

Ein Großteil der Rieden des Weingutes befindet sich sowohl auf Lössböden als auch auf steinigen, nährstoffreichen, nicht zu schweren Böden. Vielfalt und Abwechslung sorgen für Genuss in mehr als einer Dimension.

So zeichnen klassische Lössböden die Riede „Satzen“ aus, was ideale Bedingungen für besonders fruchtige Grüne Veltliner (Satz Viertel) schafft.

Die Lage „Höhlgraben“ fasziniert mit einer Mischform aus verwitterten Schotter- und Steinböden, sowie einer starken Lössschicht. Dadurch bekommen die Reben genügend Kraft, um die volle Veltliner-Aromatik zu entwickeln.

Die südseitige Lage „Steinpoint“ mit Urgesteinsuntergrund und Konglomeratböden ist dank des mineralischen Untergrundes wie geschaffen für den klassischen Riesling.

Der karge Urgesteinsboden prägt die Lage „Steinbühel“ und ist der typische Boden für exklusiven Riesling.

Die Lage „Silberbichl“ zeichnet sich durch einen dichten und fruchtbaren Boden mit Glimmerschiefer aus. Ein idealer Boden für einen kräftigen Grüner Veltliner.

Die spezielle Kraft der Weinstöcke rund um den Göttweiger Berg kommt aus den ganz besonderen Löss-, Lehm-, Schotter- und Urgesteinsböden dieser Region. Dies bedeutet für den Genießer – frische und trockene Weine mit harmonischer Säure.

Leben im Kreislauf der Natur.

Helma Müller-Grossmann, die humorvolle Winzerin, führte den Betrieb seit 1986. Mit großem Engagement, aber niemals verbissen ehrgeizig – was wohl mit ein Grund für ihre Beliebtheit ist. Tradition bedeutet ihr sehr viel – unter diesem Gesichtspunkt sah sie auch den Einstieg ihrer Tochter Marlies in den Betrieb 2009 – als Fortführung einer Tradition.

Marlies Hanke hat den Betrieb gemeinsam mit ihrem Mann Florian übernommen.  Florian ist hauptberuflich in der Einrichtungsbranche tätig, unterstützt nebenher jedoch ordentlich und seine Ideen sind vielerorts spürbar. Modetrends gewinnen den beiden einerseits sehr viel ab – aber auch für Marlies und Florian dürfen darin Tradition und Ursprung nie verloren gehen.

Und wenn sie nicht mit Wein beschäftigt sind, halten Tochter Anna und Hund Bruno die Familie ordentlich auf Trab.