Weingut

Rebenkreise. Zeichen des Lebens. Zeichen für Genuss.

Am Fuße des Göttweiger Berges, im traditionsreichen Weinbaugebiet Kremstal bewirtschaften Helma und Marlies Müller-Grossmann 10 Hektar Weingärten. Oberstes Ziel ist das Schaffen von Genuss – naturnah und hochwertig. Die Wurzeln hierfür liegen in den Rebstöcken des Weingartens, der schonend und unter Berücksichtigung von Klima, Boden und Lage, bearbeitet wird. Feinschliff erhalten die Weine im Keller und erlangen so ihre Individualität – durch die Handschrift von Helma und Marlies Müller-Grossmann.

Im Kreis der Reben – die Lust am Leben.

Ein Großteil der Rieden des Weingutes befindet sich sowohl auf Lössböden als auch auf steinigen, nährstoffreichen, nicht zu schweren Böden. Vielfalt und Abwechslung sorgen für Genuss in mehr als einer Dimension.

So zeichnen klassische Lössböden die Riede „Satzen“ aus, was ideale Bedingungen für besonders fruchtige Grüne Veltliner (Großer Satz) schafft. Die Lage „Hochrain“ besticht mit einer Besonderheit – einem hohen Kalkanteil und einem tiefen Boden. Dadurch bekommen die Reben genügend Kraft, um die volle Veltliner-Aromatik zu entwickeln.

Die südseitige Lage „Steiner Point“ mit Urgesteinsuntergrund und Konglomeratböden ist dank des mineralischen Untergrundes wie geschaffen für den klassischen Riesling, Der karge Urgesteinsboden prägt die Lage „Steinbühel“ und ist der typische Boden für exklusiven Riesling.

Die kalkhaltigen Lehmböden von „Frellern“ eignen sich hervorragend für die Kultivierung von Zweigelttrauben, aus denen der Rosé von Müller-Grossmann hergestellt wird.

Die spezielle Kraft der Weinstöcke rund um den Göttweiger Berg kommt aus den ganz besonderen Löss-, Lehm-, Schotter- und Urgesteinsböden dieser Region. Dies bedeutet für den Genießer – frische und trockene Weine mit harmonischer Säure.

Leben im Kreislauf der Natur.

Helma Müller-Grossmann, die humorvolle Winzerin, führt den Betrieb seit 1986. Mit großem Engagement, aber niemals verbissen ehrgeizig – was wohl mit ein Grund für ihre Beliebtheit ist. Modetrends kann sie wenig abgewinnen – auch wenn die Vinifizierung ihrer Weine modernsten Grundsätzen folgt. Tradition bedeutet ihr sehr viel – unter diesem Gesichtspunkt sieht sie auch den Einstieg ihrer Tochter Marlies in den Betrieb 2009 – als Fortführung einer Tradition.

Marlies Müller hat zuvor an der IMC-Fachhochschule Krems berufsbegleitend studiert und ist nach ihrer Ausbildung vor allem für Marketing und Verkauf der Weine verantwortlich. Sie steht aber auch bei der Weinerzeugung gemeinsam mit ihrer Mutter an vorderster Front. Modetrends gewinnt sie sehr viel ab – aber auch für Marlies dürfen darin Tradition und Ursprung nie verloren gehen.

Als Mitglieder der Winzerinnen-Gruppe „11 Frauen & ihre Weine“ schätzen sie an dieser Gemeinschaft besonders, dass so Kräfte gebündelt werden und jedes Zusammentreffen die freundschaftlichen Bindungen stärkt, wertvolle Impulse liefert und Energie spendet.